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Äscherchemikalienzugabe

Man kann alle in der Arbeitsweise vorgesehenen Äscherchemikalien auf einmal in das Arbeitsgefäß zugeben, aber auch nach Art der Äscherchemikalien getrennt diese Zugabe durchführen. Hierbei kann man so vorgehen, dass man die einzelnen Äscherchemikalien auf einmal oder in mehreren Anteilen ins Arbeitsgefäß gibt.

Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass unter keinen Umständen bei der haarzerstörenden Äscherarbeitsweise zuerst der Weißkalk vorlaufen gelassen wird. Die Behandlung der Haut und da vor allem der Oberhaut und der Haare mit Weißkalk allein führt zur Immunisierung derselben, d. h. die Haare und die Oberhaut werden widerstandsfähig gegen die chemische, haarzerstörende Wirkung der Anschärfmittel.

Dadurch wird, in Abhängigkeit von der Einwirkungsdauer des Weißkalkes, die Haarzerstörung erschwert bis ganz unmöglich gemacht.

Ist dieser Fehler in der Reihenfolge der Äscherchemikalienzugabe geschehen, ist derselbe nur dadurch zu beheben, dass man einen haarerhaltenden Äscher, der allerdings dann von längerer Dauer als der vorgesehene haarzerstörende Äscher ist, durchführt.


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lederherstellung/aescher/aescherchemikalienzugabe.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 15:33 (Externe Bearbeitung)