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Tamponieren

Nur vereinzelt werden einige Zurichtmethoden angewendet, um besondere Zurichteffekte zu erzielen. So werden mit einer als Tamponieren bezeichneten Methode die Kuppen von geschrumpftem oder narbengeprägtem Leder behandelt. Die Lederoberfläche wird mit einem kleinen, aus zusammengeknülltem Stoff geformten Kissen oder mit einem mit Stoff umhüllten Wattebausch, welche in eine farblose oder farbige Lacklösung getunkt worden sind, überrieben oder betupft. Dadurch erhalten die erhöhten Narbenkuppen Glanz- oder kontrastierende Farbeffekte, welche zuweilen aus modischen Gründen gewünscht werden. Handwerkliche Fertigkeit Iässt auf diese Weise brillanten Spitzenglanz auf mattem Grund oder dunkle Narbenkuppen mit hellfarbigen Vertiefungen erzielen.

Tamponierung bei der Wiederaufarbeitung von Leder:

Das Tamponieren kann auch partiell während der Lederwiederaufbereitung eingesetzt werden um bestimmte Bereiche mit größeren Abnutzungserscheinungen oder Abriebverlusten stärker individuell zu behandeln und die Oberfläche dadurch entsprechen abzuschließen. Auch zum Schutz vor Nahtverhärtungen oder Faden- oder Garnveränderungen ist das individuelle Tamponieren geeignet. Dabei wird durch das Tamponieren der Nahtbereich geschützt und evtl. einwirkende Lösungsmittel aus Repararturfarben nicht aufgenommen.


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lederherstellung/zurichtung/tamponieren.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 15:32 (Externe Bearbeitung)