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Äscherchemikalienmenge

Die Äscherchemikalienmenge, die im Äscher anzusetzen ist, richtet sich nach vielen Faktoren, z.B. Art des vorliegenden Hautmaterials, angestrebte Ledereigenschaft usw. Es können daher nur allgemeine Grenzwerte angegeben werden (die Prozent-Angaben beziehen sich auf da Hautgewicht):

Weißkalk2 - 6%
Schwefelnatrium (60%-ig)1-3%

oder durch Natriumsulfhydrat bzw. Kalziumsulfhydrat schwefelgleich anteilig bzw. Vollständig ersetzt.

Hierfür einige Umrechnungswerte:

1 % Schwefelnatrium (60%-ig) entspricht:

  1. 0,718 % Natriumsulfhydrat (60%-ig)
  2. 0,615 % Natriumsulfhydrat (70%-ig)
  3. 0,468 % Natriumsulfhydrat (92%-ig)
  4. 4,08 % Kalziumsulfhydrat (10%-ig)

Um eine einwandfreie Äscherwirkung zu erzielen, ist bei der Zusammenstellung einer Rezeptur zu beachten:

Je mehr Flotte eingesetzt wird, desto höher muss die Menge, bezogen auf Hautgewicht, an Äscherchemikalien eingesetzt werden, das es notwendig ist, eine gewisse Konzentration an Äscherchemikalien in der Flotte zu erhalten, um einen einwandfreien Äscher zu erzielen. Für den zu erzielenden Quellungsgrad des Hautmaterials im Äscher gilt folgendes: Je stärker die Quellung sein soll, um so weniger Kalk ist einzusetzen und um so mehr Schwefelnatrium ist zu nehmen. Für den Erhalt eines stark quellenden Äschers ist die Zugabe von Natriumsulfhydrat bzw. Kalziumsulfhydrat nicht geeignet.


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lederherstellung/aescher/aescherchemikalienmenge.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 15:33 (Externe Bearbeitung)