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Lederfehler im Sitzbereich oder Gebrauchsbereich

Unabhängig von evtl. optischen Beeinträchtigungen, die ein entsprechendes individuelles modisches Empfinden voraussetzen, können Beschädigungen der obersten Papillarschicht (äußere Lederschicht mit Zurichtung / Lackierung) in den Gebrauchsflächen / Sitzflächen eine Schwächung der Ledermatrix, bzw. ein mögliche Reduzierung der physikalischen Echtheiten bedeuten. Die an solchen Stellen geschwächte oder veränderte Oberflächenstruktur kann zur Beeinträchtigung der Belastbarkeit führen. In Abhängigkeit des jeweiligen Schadenbildes oder der Oberflächenveränderung kann die Schwächung der Ledermatrix (Verbund aus Papillarschicht und Retikularschicht = die Lederhaut) mehr oder weniger (Striegelriss bis Operationsnarbe) stark ausgeprägt sein und u. U. zur Unverwendbarkeit im direkten Gebrauchsbereich (Sitzbereich) führen. Insb. Festigkeiten wie z. B. das Dauerfaltverhalten, Reißfestigkeit und Stichausreißfestigkeit können davon erheblich betroffen sein. Ein weiteres Problem kann der Prägestand in den „schadhaften / veränderten“ Bereichen sowie das z. T. exponierte (erhabene), bzw. vertiefte Verhalten sein. Erhöhtes Anschmutzverhalten, Reibungspunkte oder veränderte Dehnfähigkeiten können zu massiven Veränderungen der Optik und der Unversertheit der Oberfläche führen. Die Verwendung derartiger Oberflächen in den direkten Gebrauchsbereichen bleibt daher kritisch und ist in Abhängigkeit der Qualitätsstufen deutlich von unversehrten oder nahezu unversehrten und vollnarbigen Ledern zu unterscheiden.


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lederfehler/problem_von_lederfehlern_im_sitzbereich_oder_gebrauchsbereich.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 11:59 (Externe Bearbeitung)