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Ziegenfell

Das Ziegenfell ist aus kräftigen Fasern aufgebaut und von dichter Struktur. Besonders weist die Papillarschicht eine dicke, grobe Faser auf, namentlich in den haarfreien Bereichen, weshalb folgemäßig eine feste Verbindung zwischen Narbenschicht und Reticularschicht gegeben ist. Man kann also ein Ziegenfell durch Krispeln mechanisch bearbeiten, ohne befürchten zu müssen, dass Losnarbigkeit auftritt. Das Narbenbild des Ziegenfells weist charakteristische Gruppierungen der Haare auf. Eine solche Haargruppe setzt sich zusammen aus einer relativ gerade verlaufenden Reihe von etwa 4-6 dicken Haarporen, die von den Deckhaaren stammen und parallel dazu verlaufenden kleinen Löchern der feinen Wollhaare, ebenfalls in einer Linie angeordnet. Im Querschnitt gesehen erkennt man eine deutliche Aufteilung von Papillar- und Narbenschicht gegenüber der Reticularschicht. Papillar- und Narbenschicht ist bei dem Ziegenfell wesentlich dicker als bei der Rindshaut. Beide Schichten zusammen sind jedoch immer noch dünner als die Reticularschicht, das Verhältnis Narben- und Papillarschicht zur Reticularschicht ist 2:3.

Ziegenfelle werden sortiert nach:

Alter :

  • Saugzickel
  • Zickel
  • feine Heberlinge
  • Heberlinge
  • Geißen

Gewicht:

Ziegenfelle werden im sogenannten Bogengewicht gehandelt. Dieses Bogengewicht stellt ein Durchschnittsgewicht aus z. B. 100 bzw. 500 Einzelfellen dar. Das Gewicht des Einzelfelles muss nicht mit dem Bogengewicht übereinstimmen.

Farbe:

bunt, einfarbig.

Link Narbenbild Ziege: Ziege


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Quellenangabe:

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rohhaut_rohware/ziegenfell.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 11:59 (Externe Bearbeitung)