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Hitzeschrumpfstellen
Hitzeschrumpfstellen entstehen ausschließlich durch direkten Kontakt mit Hitzequellen wie z. B. Feuer, offene Flammen, Dampfrohrleitungen, heißes Wasser, Wasserdampf sowie Bügeleisen / Bügelmaschinen und Bügelvorrichtungen etc., wenn die Temperatur auch kurzfristig über die sog. Schrumpfungstemperatur des Leders hinaus geht. Die Lederoberfläche, bzw. der dreidimensionale Faserverbund, zieht sich schlagartig nach Erreichen der Schrumpfungstemperatur zusammen und verändert dadurch die Leder- und Oberflächeneigenschaften in Optik und Haptik zeitgleich. Der Verlust des Faserverbundes sowie der physikalischen Echtheiten, wie z. B. die Reißfestigkeit oder Stichausreißfestigkeit können signifikant bis zur totalen Zerstörung des Leders abnehmen. Die mit Hitze kontaminierten Stellen sind stets im Zentrum des Hitzeeinwirkungsbereiches verhärtet oder sogar verkohlt und weisen in den Randbereichen starke Faltenbereiche durch Faserverkürzungen auf.
Chromleder halten im feuchten oder nassen Zustand ca. 100 °C aus und chromfreie Leder zwischen 65°C und 75°C.
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