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Aräometer Baumé Spindel

Aräometer Baumé Spindel

Aräometer dienen zur Prüfung der Dichte von Brühen.
Eine Quecksilber-oder Schrotfüllung, in der unten kugeligen Erweiterung der Glasspindel, bewirkt das aufrechte Schwimmen dieses Instrumentes. Je höher das spezifische Gewicht einer Flüssigkeit ist, um so weiter ragt die geteilte dünne Glasröhre über das Flüssigkeitsniveau hervor. In der längeren dünnen Röhre befindet sich eine Skala von Strichen, deren oberster Strich mit Null bezeichnet ist und dann je nachdem der Dichtemesser eingerichtet ist, bis 60 oder bis 100 solcher Striche anführt wie bei den Barkometern, Lohbrühmessern der Fall ist. Bei schweren Brühen, die aus Extrakten hergestellt werden, ist in den Lederfabriken meistens der Aräometer nach dem System Baumé eingeführt, welcher entweder 0 bis 5 oder 0 bis 400 Einteilung besitzt.



Die angeführten Striche bedeuten jedes Mal einen Stärkegrad. Die Zahlen steigen von oben nach unten zu, wodurch bei der größten Dichte der Brühe der Gradmesser am höchsten, herausragen, resp. die höhere Gradzahl anzeigen muß. Als Normal - Dichtemesser gilt bei dieser Arbeit der Baumesche Gradmesser. Um aber auch kleinere Zwischengrade angeben zu können, ohne zu Bruchteilen greifen zu müssen, sind auch Barkometergrade mit angeführt und bei Graden wo nichts bemerkt sein sollte, sind Barkometergrade anzunehmen.


  • 1° Bé (Grad Baumé) = 6,9° Barkometer
  • 8° Bé = 55,2° Bark
  • 4° Be = 27,6° Bark
  • 2° Be = 13,8° Bark

Es ist in der Praxis der Lederfabrikation ein nicht zu beseitigender Mißstand, daß in verschiedenen Gegenden verschiedene Meßapparate für die Dichte der Flüssigkeiten Verwendung finden, welche zwar alle auf gleicher Grundlage beruhen aber doch sehr häufig zu Irrtümern und Mißverständnissen Veranlassung geben.

Zum Einfüllen der zu messenden Flüssigkeit bedient man sich eines zylindrischen Glasgefäßes, des sogen. Aräometer-Standglases, welches mindestens 1/2 Liter Flüssigkeit fassen kann, und so hoch sein muß, daß bei der leichtesten Brühe der Gradmesser nicht auf den Boden sinken darf. Ist der Zylinder mit der zu messenden Brühe gefüllt, so wird der Brühenmesser eingelassen, um durch mehr oder weniger tiefes Einsinken die Dichte, bzw. den Stärkegrad der Brühe anzugeben. Der Brühenmesser schwimmt infolge seiner Konstruktion in der Brühe und taucht je nach der Dichtigkeit derselben mehr oder weniger tief ein.

Tabelle:

Folgende Tabelle vergleicht die wichtigsten Brühenmesser / Dichtemesser


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lederbegriffe/araeometer_baume_spindel.txt · Zuletzt geändert: 2012/03/04 11:58 (Externe Bearbeitung)